Und was soll Ubuntu?

Als Einsteigerdistributionen waren sie noch nicht geeignet. Allein die Installation erforderte schon Expertenwissen. Das änderte sich mit Ubuntu. Von Mark Shuttleworth initiiert und von seiner Firma Canonical betreut, hat es sich wegen der einfachen Handhabung schnell weit verbreitet. Auch neuere Hardware wird erkannt und problemlos eingebunden. Die Installation gestaltet sich mit einer graphischen Oberfläche problemlos und es wird die Grundausstattung an Software gleich installiert. So kann es auch ein Neuling sofort benutzen. Eine neue noch einfacher zu bedienende Oberfläche Unity genannt, die eine Abkehr von gewohnten Bedienkonzepten bedeutet, erregte den Unmut von vielen Anwendern. Es kam zur Abspaltung von Mint Linux. Diese Distribution basiert auf den selben Quellen wie Ubuntu, ist also voll kompatibel, verwendet aber standardmäßig weiter die gewohnten Desktopoberflächen KDE, Gnome oder xfce. Mint Linux gibt es auch in einer Version, die auf die Debian-Quellen aufbaut und als Rolling-Release ausgelegt ist. Das bedeutet, dass sich das System immer mit der Entwicklung mit erneuert und so keine Neuinstallationen im halbjährlichen Rhythmus nötig ist. Linux ist keine Geheimwissenschaft mehr.